Frau sitzt auf einer Bank und schaut in eine weite Landschaft

Warum Coaching? Was Coaching alles kann


„Was bringt Coaching eigentlich?“, diese Frage höre ich immer wieder. Um das zu beantworten, gibt es auf dieser Seite also Geschichten und Lesestoff rund um die Wirkung von Coaching. Ausführliche Texte um Probleme und mögliche Lösungen, um Krisen und Auswege. Und wie es kommt, dass ein lösungsfokussiertes Coaching so viel Kraft zu entfalten vermag. Noch mehr Lesestoff finden Sie in meinem Blog „Her mit dem guten Leben“.

Wenn Sie reine Informationen suchen, z.B. wenn Sie erfahren wollen, wie ein Coaching abläuft, dann finden Sie diese Infos hier. Sie können mich auch einfach anrufen oder mir eine Mail schreiben.

#1 Warum Coaching?
Weil aus großen Problemen stimmige Lösungen werden


S ie kennen die Sprüche sicher auch: „Jedes Problem ist eine Chance!“
Oder: „Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen.“
Aha. Ja. Solche Sätze hört man bekanntlich am liebsten, wenn das Problem mittlerweile gefühlt die Ausmaße des Mount Everest angenommen hat. Wenn man kaum noch vor oder zurück weiß. Oder im Kreis herumrennt, ohne den Ausgang zu finden.

Straße in Richtung eines schneebedeckten hohen Berges - Was Coaching kann - Karen Hartig Coaching Köln und NRW

Quelle: Unsplash

Er soll einfach nur weg sein, der Konflikt, und die Krise aufgelöst. Jede äußere Umdeutung der Sache, und sei sie noch so aufmunternd gemeint, erscheint dann wie klassischer Motivations-Bullshit. Oder schlichte Ahnungslosigkeit der Tatsache gegenüber, welche Bandbreite an Problemzonen ein durchschnittliches Leben so zu bieten hat.

Deswegen werden Sie solche Sätze von mir niemals zu hören bekommen. Denn ich weiß, wie sich diese Achttausender anfühlen und wie unüberwindbar sie wirken können, im Unternehmen wie auch privat. Ich kenne die Enge im Brustkorb, wenn eine Entscheidung aus der Kategorie „Pest oder Cholera“ ansteht, mit der man in das Leben geliebter Menschen eingreifen wird. Und ich kenne sowohl die Müdigkeit als auch die graue Einsamkeit, von der solche Lebensphasen häufig begleitet werden.

Der erste Schritt auf sicherem Boden: unbezahlbar!

Statt dessen suche ich zusammen mit Ihnen nach Ihrem ganz persönlichen Aus-Weg. Nach Möglichkeiten. Nach dem, was Sie wirklich wollen und brauchen. Nach jenem entscheidenden ersten Schritt auf sicheren Boden, der für Sie der richtige ist. Der sich gut und stimmig anfühlt und den zweiten Schritt folgen lässt. Bis Sie das Gefühl haben, wieder frei atmen zu können. Denn eins weiß ich sicher: Weiter geht es immer.

Jeder Mensch verfügt über die 3 großen „K“, derer es bedarf, um Lösungen zu finden und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen: Kraft, Kompetenzen und Kreativität. Legt sich jedoch ein Störfeld aus Stress und Entscheidungsdruck aufs eigene Leben, womöglich über einen längeren Zeitraum hinweg, machen die „3 K“ nacheinander schlapp. Die hassen nämlich Stress. Dann ziehen sie es vor, so unsichtbar zu werden, als hockten sie am Boden einer schottischen Nebelbank. Als erstes steigt die Kreativität aus, anschließend die bisher funktionierenden Kompetenzen und ganz zum Schluss die Kraft.

Coaching inspiriert, beflügelt und weckt Ihre Kräfte

Coaching ist ein fließender, inspirierender, lebendiger Prozess, der Ihre „3 K“ wieder freilegt und belebt. Der Kraft und Selbstvertrauen weckt, um Nebelbänke und Wolken beiseite zu schieben, und Sie Ihre Ziele und Träume (wieder)finden lässt.

Bergstraße mit Kurve Richtung Sonne - Karen Hartig Köln

Quelle: Joshua Sortino | Unsplash

Ein gutes Coaching macht kreativ. Und Menschen, die sich aus einer festgefahrenen Situation befreien, stellen plötzlich fest, dass sie von lebendiger Klarheit erfüllt sind. Sobald die ersten Wahlmöglichkeiten sichtbar werden, kommen sie in Bewegung. Und dem Gehenden schiebt sich der Weg bekanntlich unter die Füße.

Mal angenommen, Ihr Problem wäre gelöst … was wäre dann anders?

„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Macht Euch nur von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“Christian Morgenstern

#2 Warum Coaching?
Über verlorene Schlüssel und verborgene Lösungen


S ie kennen die Geschichte von dem Betrunkenen, der nachts im Schein einer Straßenlaterne seinen verlorenen Hausschlüssel sucht? Es nähert sich ein freundlicher Polizist; nun suchen sie zu zweit den Fußweg ab, wobei sich die Sache eher erfolglos gestaltet. Bis nach einiger Zeit der Polizist nachfragt, ob der Schlüssel denn wirklich hier verloren gegangen sei. Daraufhin der Betrunkene: „Nein, nicht hier, sondern dahinten an der Hecke. Aber hier ist es heller.“

Schlüsselbund auf Tischplatte

Quelle: weinstock | pixabay

Eben: Unter der Laterne ist es heller. Diese „Lösungsmethode“ scheint in uns Menschen verankert zu sein, ob sie nun hilft oder nicht. Nur kümmert das den verlorenen Schlüssel nicht, ob man gerade zum zehnten Mal das Wahrscheinliche kontrolliert, der liegt da, wo er nun mal liegt. Mit Lösungen verhält es sich ähnlich. Die dösen gern klammheimlich und unentdeckt im Dunkel der Staubflusen unter dem Schrank. Also genau da, wo man nicht unbedingt hinsieht, geschweige denn konkret sucht. Und ihre lockenden Signale, bitte endlich gefunden zu werden, fallen auch eher dezent aus. Man hört sie, meistens im Bauch – aber kann sie nicht orten.

Bildlich gesprochen, reiche ich Ihnen beim Coaching lauter unterschiedliche Taschenlampen an. Und ich mache Ihnen jede Menge Mut, den Lichtstrahl in übersehene, verborgene, vielleicht auch unbequem zu erreichende Winkel zu richten. Allein die überraschende Entdeckung, dass da tatsächlich neue Möglichkeiten funkeln, dass das Sichtfeld größer ist als gedacht, erzeugt bereits Bewegung in Ihren Gedanken.

Sie wissen ja: Bewegung und (Wahl)Möglichkeiten sind das A & O auf dem Weg zur Lösung. Das kann übrigens extrem schnell gehen. Mein kürzestes Coaching dauerte knapp 20 Minuten – dann wusste die Klientin, was zu tun war.

„Go where you can shine.“John Lennon

#3 Warum Coaching?
Der Sauerstoff-Effekt: Was Coaching mit Kaffeebohnen zu tun hat


I m Management und im Unternehmen gehört Coaching längst zum Standard. Auf privater Ebene ist das – zumindest in Deutschland – noch anders. „Kunststück, im Job zahlt es ja auch das Unternehmen. Und da geht es um Geld, um Leistung, um Karriere“, beharrte kürzlich eine Bekannte beim Abendessen. Außerdem könne man als gesunder Erwachsener seine Probleme doch wohl selbst lösen. Wozu habe man denn Freunde, Familie oder einen Lebenspartner?
Kann stimmen. Oder auch nicht.


Dass nach einem privaten Coaching eine Rechnung im Briefkasten landet, für die das Unternehmen nicht aufkommen wird: stimmt.
Dass Ehemänner und -frauen, Partner und Freunde wunderbare, bereichernde, kluge Gesprächspartner sein können: stimmt.
Dass ein Jobcoaching wichtige Dinge wie Leistung und Arbeitskraft berührt, ein Coaching außerhalb des Unternehmens hingegen bestenfalls eine teuer honorierte Nabelschau ist? Hm.

Denken, Selbstgespräche, Listen – und immer noch keine Lösung

Lassen wir das einstweilen so stehen und werfen statt dessen einen Blick auf eine Frau oder einen Mann – sagen wir einfach: einen Menschen – der sich mit einem handfesten Problem herumschlägt.

Freunde diskutieren am Coachtisch über eine Lösung

Quelle: kaboompics | pexels

Man kann davon ausgehen, dass er dieses Problem bereits von allen Seiten betrachtet, etliche Selbstgespräche geführt, mit dem Partner oder der Partnerin über die Sache geredet und jedes Für und Wider sorgfältig abgewogen hat. Ebenso wahrscheinlich hat er enge Freunde und Freundinnen nach ihrer Meinung befragt, eventuell mehrmals.

Die Freunde haben ihn/sie bereitwillig mit Ratschlägen, Ideen und knackigen Tipps versorgt, und im Prinzip waren die auch alle ganz gut, aber keiner der Vorschläge fühlte sich rundum „richtig“ an. Die Freunde kennen den Chef ja nicht. Und die wissen auch nicht, wie der beste Ehemann/die beste Ehefrau von allen in bestimmten Situationen reagiert. Und überhaupt Kollegin Meyer und der unerträgliche Kommunikationsstil in der Firma. Und der Schulwechsel der Kinder, falls man tatsächlich ins Ausland geht.

Kurzum: Das eine geht nicht, weil… das zweite geht nicht, weil… und das dritte geht schon gar nicht, weil. Es geht nicht. Nicht so.

Stillstand im Leben, ständiges Rumoren im Kopf, was tut man? Genau: auf Autopilot schalten und „funktionieren“. Besser erst mal keine Entscheidung als eine, die sich später als falsch entpuppt.

„Nun triff doch endlich eine Entscheidung!“

Den Freunden dünnt es irgendwann die Geduld aus, weil sie beim besten Willen nicht verstehen, warum unser Mensch nicht endlich eine der möglichen Lösungen umsetzt. Das waren doch gute, pragmatische Kompromisse! Letzte Woche kam es ganz hart, da sagte der erste: „Nimm’s mir nicht übel, aber wir haben das jetzt dreimal durchgekaut. Mach halt was.“ (Frauen können so etwas meist erheblich länger und häufiger).

Das Privatleben leidet. Leichtigkeit, Gelassenheit – wo sind sie hin? In seiner Not tut er es nun doch, unser Mensch: Er entscheidet sich für den in seinen Augen besten Vorschlag. Dessen Szenario erscheint so plausibel wie vernünftig, und oberflächlich gesehen geht der Plan auch auf. Die Dinge verbessern sich. Aber sie sind nicht gut. Und bald klemmt es wieder im Getriebe. Nur anders als vorher.

Es liegt auf der Hand: Beste Freunde und Freundinnen sind eine großartige Erfindung des Lebens. Sie ticken ähnlich und sind da, wenn man sie braucht – aber weder stecken sie in unserer Haut noch sehen sie die Welt mit unseren Augen. Das heißt, so „objektiv“ man als Freund auch mitzudenken sich bemüht, so projiziert man unweigerlich immer eigene Erfahrungen, Werte, Ängste und Befürchtungen in seine Ratschläge hinein.

Ein Coaching lässt Luft an die Sache

Jetzt steckt unser Mensch fest. Mit Ratschlägen aller Art könnte er ganze Handbücher füllen, und längst hat der dauerhafte Druck des Problems seinem Denken den Sauerstoff abgesaugt. Stellt man so ein Problem einmal bildlich dar, kommt es ja häufig wie ein Beutel mit Kaffeebohnen daher, dem nach und nach die Luft entzogen wurde. Und nun steht es da, mitten im Weg: ein vakuumisierter Klotz, starr, massiv und bewegungsunfähig.

Weshalb ist spätestens an diesem Punkt ein erfahrener Coach die richtige Adresse? Weil Coaching eine großartige Möglichkeit ist, um Luft an die Sache zu lassen. Um Sie in kurzer Zeit Ihren ureigenen Weg finden zu lassen, der genau in Ihr Leben passt.

Als Coach bin ich neutral: Was für mich zählt, was mich zutiefst interessiert, ist Ihr Weg ans Ziel, Ihre richtige Lösung. Und die ist meist leicht zu identifizieren: Es ist die, die Sie trägt, die stimmig ist und sich zutiefst „rund“ anfühlt. Die mit einem tiefen, erleichterten Aufatmen und einem Lächeln einhergeht: „Ja, genau das ist es! So mache ich es.“

Coaching bringt Ihnen Ihre Lösung – bei der auch Ihr Umfeld zählt

Kaffeebohnen mit einer dampfenden Tasse Espresso

Quelle: Unsplash

Ich arbeite lösungsfokussiert und systemisch; das heißt, auch Ihr Umfeld und Ihr Lebenskontext spielen eine Rolle. Wir leben ja nicht als isolierte Sputniks im Weltraum, sondern sind soziale Wesen in Gemeinschaften, Freundes- und Kollegenkreisen. Und in diesen agieren Menschen manchmal überraschend oder unverständlich, andere reagieren darauf, Wirkungen haben wieder neue Wirkungen. Coaching kommt auch diesen – oft vertrackten – Wechselwirkungen auf die Schliche und setzt Ideen für neues Verhalten frei.

Bleibt man im Bild der vakuumisierten Packung mit Kaffeebohnen, führt Coaching zu jenem wohltuenden Zischen, das Sie wahrscheinlich kennen: wenn die Packung aufgeschnitten wird und Luft eindringt. Jetzt kann sich alles darin Befindliche endlich wieder frei bewegen. Was eben noch starr und bretthart war, lockert sich und ist nun in alle Richtungen verschiebbar. Genau: der Sauerstoff-Effekt!