Karen Hartig Profil - Coaching für Frauen Köln und NRW

Ich bin Karen Hartig und bringe Frauen weiter.


Profil, ganz kurz:

W eltentdeckerin, seit ich laufen kann: Geboren in Australien als Tochter eines Managers und seiner Frau, die beide etwas von der Welt sehen wollten. Aufgewachsen in Brüssel, Studium und Ausbildung in Köln. Zwei Söhne, zwei Töchter, über Jahre alleinerziehend und Vollzeit im Unternehmen in leitender Position. Krisenmanagerin in allen Bereichen. Seit 2005 selbständig.

Diplomierte systemische Coach, Mental Coach und zertifizierte Wingwave®-Coach. Gesundheitsjournalistin, Buchautorin, Expertin für Kommunikation (und deren Tücken).

Devise 1: Klarer Kopf & gute Gefühle!
Devise 2: Es darf auch leicht gehen.

Wenn ich weder coache noch schreibe…
… versuche ich, mich an meine eigenen schlauen Empfehlungen zu halten: einmal am Tag etwas für mich zu tun, damit es mir gut geht. Je nach Stimmung und Bedürfnis zum Beispiel Sauna (nach einem knackigen Aufguss kommen mir die besten Ideen) oder eine halbe Stunde Fitness. Wenn nicht viel geht: zumindest ein längerer Spaziergang. Wenn fast nichts geht: wenigstens drei Sonnengrüße in der Mittagspause. Und wenn gar nichts geht: ein kurzes Date mit der BlackRoll und dann ab aufs Sofa.

Ich mag: Temperaturen über 20 Grad. Schokolade. Das Gefühl, wenn gerade alles gut ist. Die verwunschenen Olivenhaine auf Korfu und die Atlantikgischt von La Palma. Bücher aller Art. Mozart und Jamie Cullum. Aufs Meer schauen und still sein. Neues lernen. Im Winter Serien gucken und dabei stricken. Experimentell kochen, am liebsten für durcheinanderredende Familien- und Freundesrunden, die um Mitternacht „gibt’s noch was zu essen?“ fragen (ja, gibt es). 

Beruf & Qualifikationen

Sie wollen mehr über meine beruflichen Stationen und Qualifikationen wissen?


Profil, etwas ausführlicher:
Der Tag, an dem vier Fragen mein Leben veränderten


V ielleicht interessiert es Sie ja, warum ich mich nach langen Jahren als Autorin zum Coach ausbilden ließ. Der Schlüsselmoment ist in einer Lebensphase zu finden, die sich mehr oder minder über eine sehr schwierige Beziehung definierte. Miteinander ging es nicht, ohne einander auch nicht. ‚Love it, change it or leave it’, das sagt sich dann leicht. Mitunter bekommt man diesen Dreisatz aber schlicht nicht hin. 

„Love it, change it or leave it – das sagt sich leicht. Die Umsetzung kann da schon schwerer fallen.“
Das Ganze dauerte. Mit Hingabe rackerte ich mich am „change it“ ab. Es waren Zeiten, in denen manchmal nur ein Wimpernschlag Hochgefühle und federleichtes Glück von durchheulten Nächten trennte. In denen ich mehr aus Versehen herausfand, wie weit die Liebe geht, wie weit sie gehen kann. Was den Menschen im tiefsten an- und umtreibt. Warum er tut, was er tut, weil und obwohl er liebt.

Weit und breit kein Ausweg aus dem Dilemma

In fundierten Grübel-Analysen war ich großartig. Sämtliche Optionen und Ursachen hatte ich bis in die 3. Dimension penibel durchdacht. Weshalb mein Dilemma sich dennoch jeder Lösung verweigerte, erschloss sich mir nicht. Ich hatte vier Jahrzehnte pralles Leben hinter mir und vier Kinder durch die Pubertät gebracht, hatte ein Dutzend Umzüge überstanden und eine Presseabteilung geleitet. Mit einer Hilti umgehen konnte ich auch – wieso saß ich ausgerechnet jetzt handlungsunfähig fest?

Allmählich ging ich auf dem Zahnfleisch, man kann sich bekanntlich auch kaputtlieben. Nach der gefühlt hundertsten schlaflosen Nacht vereinbarte ich schließlich einen Termin bei einem Coach. Es war ein verwirrendes Erlebnis. Am liebsten wäre mir gewesen, er hätte sein Bedauern über meine missliche Lage ausgedrückt und mir Kekse und warmen Kakao hinunter in mein Jammertal gereicht. Statt dessen hörte er mir intensiv zu und stellte dann vier Fragen, die mir noch nie jemand gestellt hatte. 

Coaching-Fragen sind „besonders“

Die Fragen wirkten, und wie. So unspektakulär sie auch waren, so sehr brachten sie mich geistig ins Schwitzen. Gleichzeitig warfen sie mich auf mich selbst zurück, auf das, was ich wirklich wollte und brauchte. Das Coaching holte mich aus dem schmalen Tunnel heraus, in dem ich all die Zeit vor- und zurückgeirrt war: Ich war verantwortlich für mich selbst und mein Leben, niemand sonst. Auch nicht die Umstände. Sie ahnen wahrscheinlich, wie die Geschichte dann ausging.

Die Sache faszinierte mich über die Maßen. Besonders diese ungewöhnlichen Fragen. Ich komme aus dem Journalismus – mit Fragen kenne ich mich also aus. Aber diese Art von Fragen brachte ja nicht nur Information hervor. Sie half Menschen, denen es nicht gut ging, aus der Grauzone ihres Problems heraus und hinein in gute, kraftvolle Entscheidungen. Genial. Wo bitte lernte man das? 

Ich fing an, mich mit Coaching zu beschäftigen, mit Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikationsmodellen, mit Paul Watzlawick und Heinz von Foerster, mit Ludwig Wittgenstein und Positiver Psychologie, sog jahrelang das Wissen unterschiedlichster Lehrer auf und ließ mich fundiert ausbilden. Dass ich journalistisch ohnehin im Gesundheitsbereich arbeitete, trieb die Dinge weiter voran. Alles verzahnte sich ganz sachte. Seitdem arbeite ich mit großer Dankbarkeit „zweigleisig“: In beiden Bereichen darf ich nach Gold schürfen und das Beste aus anderen Menschen herausholen.

Mein Lieblingssatz als Autorin: „Oh, diese Frage hat mir noch niemand gestellt.“
Mein Lieblingssatz als Coach: „Wahnsinn, so habe ich das noch nie gesehen!“