Wie man mit einem nackten Mann streitet

Karen Hartig Allgemein, Life & the City 11 Comments

Zugegeben, das Sujet ist heute ein bisschen heikel. Und es geht unter die Gürtellinie. Ich gelobe jedoch, die Kalauerdichte möglichst niedrig zu halten.

Frage: Warum gehen Menschen in die Sauna?
Antwort: Die häufigsten Gründe sind 1. Entspannung, 2. Entspannung, 3. Sauna ist gesund.

So auch bei mir. Sauna, das ist mein Allheilmittel gegen Stress, Müdigkeit und jegliche emotionale Schieflage. Miesepetrig komme ich in der Sauna an, tiefenentspannt und flauschig kehre ich nachhause zurück.

Neulich lief es anders. Schuld daran war ein Mann. Ein nackter Mann, um genau zu sein.

Kurz vor 20 Uhr steuere ich die große Außensauna an. Dort wird zur vollen Stunde immer ein Aufguss zelebriert, der sich meist zügig füllt. Oben auf der obersten Bank entdecke ich noch eine Lücke. Links ein Mann, rechts ein Mann, die Lücke ist nicht üppig, aber ausreichend, zumal neben einem der beiden Herren noch Platz zum Rangieren ist. Die Füße sorgsam zwischen fremderleuts Handtücher setzend, erklimme ich also die obere Sitzbank. Und unverzüglich stellt sich heraus: Diese Lücke ist nun doch schmaler als gedacht.

Mein linker Nachbar belegt etwa zwei Meter Saunabankbreite. Dies bewerkstelligt er, indem er seine Beine so weit spreizt, dass ein übergewichtiger Rodeo-Bulle dazwischen Platz fände. Noch etwas ausdrucksstärker als dieser Herr hier, und eben nackt:

Ach, kein Problem. An jenen Film mit Sandra Bullock denkend – „ich kann mich biegen wie eine Brezel“ – versuche ich, meine 1,83 Länge irgendwie geschmeidig zusammenzufalten. Ferse unter den Sitzbeinhöcker, einmal überkreuzen, irgendwie geht das. Zumindest so lange, bis mein linker Nachbar seine klaffenden Beine zuklappt und ein Stückchen rückt; meine Verrenkungen werden garantiert nicht lange unbemerkt bleiben.

Ein Trugschluss. Weder nimmt er meine Beinverschlingung wahr noch dass er Raum für zwei okkupiert. Er sitzt einfach da, Marke „mein Territorium ist abgesteckt, Punkt“.

Ich versuche es zunächst mit nonverbaler Kommunikation. Schaue in sein Gesicht und wippe ein wenig mit meinem gebrezelten Bein, nicht ohne den Blick aufmunternd auf den Freiraum links neben ihm zu lenken.

Er merkt es nicht, sein Blick geht geradeaus zu den anderen Sitzbänken, wo man bereitwillig eng an eng sitzt. Sämtliche dortselbst aufgereihten Männer schaffen es übrigens mühelos, mit parallel gestellten Oberschenkeln den Beginn des Aufgusses zu erwarten.

Verhakte Beine, verhakte Gedanken

Gleichzeitig bin ich fast froh, meinem Nachbarn nicht gegenüber zu sitzen: Die ausladende Präsentation des Herrengedecks neben mir ist einfach extrem dominant und mackerhaft. Caveman, denke ich, so muss es wohl damals in der Höhle gewesen sein, vor Millionen von Jahren.

Noch nie, nie habe ich eine Frau so sitzen sehen. Es sei denn, sie war sehr betrunken oder gebar gerade ein Kind. Am allerwenigsten sitzen Frauen so in der Sauna; entweder berühren sich ihre Knie oder sie legen beide Hände in den Schoß. Sei es nun intuitiv oder gelerntes Verhalten, jedenfalls sorgen sie dafür, dass ihr privatester Körperbereich vor direkten Blicken geschützt ist.

In der Sauna: Holzeimer, Holzlöffel und Wacheltuch für einen Aufguss. Ein Text über das sogenannte Manspreading.

Quelle: ulleo | pixabay.com

Es erscheint der Saunameister mit den Insignien der finnischen Hitze: Holzeimer, Kelle und Wedelhandtuch. Wie es in diesem Haus üblich ist, beginnt er sein Tun mit der Bitte um völlige Ruhe und wünscht gute Entspannung. Liebend gern, ja!, doch sind nicht nur meine Beine unkomfortabel ineinander verhakt, sondern auch meine Gedanken. Wieso rutscht der Typ neben mir nicht nach links? Und warum macht er seine Beine nicht zusammen?

Aber vielleicht gibt es da ja, sagen wir … körperliche Hürden. Während sich die ersten heißen Dampfschwaden in der Sauna verteilen, luge ich diskret nach links-unten-Mitte. Was hat er da zwischen den Beinen, eine Wassermelone? Die Glocken von Notre Dame? Ein Gemächt von der Größe eines VW Beetle??

Hat er nicht.

Warum also diese Haltung? Im Eiltempo rufe ich nun sämtliche Erklärungen ab, die ich jemals im Zusammenhang mit der besonders im ÖPNV gängigen männlichen Praxis des Breitsitzens gelesen habe:

  1. Die bewusste Partie wird auf diese Weise kühl gehalten, denn Überhitzung schadet der Fortpflanzung.

Nun ja. „Kühlung“ eignet sich in einer auf 85 Grad erhitzten und eigens deswegen betretenen Schwitzhütte nur bedingt als Begründung.

  1. Männer müssen so sitzen, weil sie sonst aufgrund ihres Körperbaus – das Becken ist schmaler als die Schultern – das Gleichgewicht nicht halten können und folglich umkippen, wenn sie die Beine nicht spreizen. Ergo: biologischer Zwang.

Nö. Wenn ich Alltagsempirie zu Rate ziehe, so befinden sich in meinem Freundes- und Kollegenkreis etliche Männer, darüber hinaus habe ich zwei erwachsene Söhne: Glauben Sie mir, keiner von ihnen ist in den vergangenen 20 Jahren im Sitzen umgefallen.

  1. Die überweite Beinöffnung ist nicht nur bequem, sondern notwendig, um testikuläres Kleben, Klemmen, Quetschen und nachfolgende Schmerzzustände zu verhindern.

Och nö!! Insbesondere mein Ex-Mann bevorzugte es, mit übereinandergeschlagenen Beinen zu sitzen. Von genitalen Hitzeschäden oder Quetschungen ist nichts überliefert, vielmehr zeugte er drei prachtvolle Kinder.

Caveman rührt sich nicht

Was jetzt? Während des Aufgusses ist, der allgemeinen Komplettentspannung wegen, auch Flüstern tabu. Aber bitte, ich MUSS jetzt flüstern. Mein rechtes Hüftgelenk ist anatomisch nicht als Brezelkurve angelegt und zwickt. „Können Sie ein bisschen Platz machen?“, sage ich also ganz leise.

Und links ereignet sich: nichts. Keine Reaktion, null, nada. Caveman blickt stur geradeaus.

Aha? Es passiert nun, was mir in solchen Situationen häufig passiert: Mein Gehirn ordnet das Geschehen unter „Slapstick“ ein. So eine Szene kann man ja eigentlich nur mit Christian Ulmen in der weiblichen Hauptrolle verfilmen. Eventuell wäre jetzt ein humoristischer Wortbeitrag angebracht, so in der Art von “Das ist mein Tanzbereich und das ist deiner.” Oder lieber ein bisschen Schiller? („Geben Sie Beinfreiheit, Sire!“)

Unglücklicherweise versemmeln unverhüllt ausgebreitete Geschlechtsteile jede anvisierte Konfliktlösung unweigerlich ins Loriothafte. („Herr Müller-Lüdenscheidt! Die Beine bleiben zusammen!“ – „Frau Dr. Kloebner! Die Entscheidung darüber, ob ich meine Beine spreize oder nicht, lasse ich mir von niemandem aufdrängen.”)

Alles, bloß kein Körperkontakt!

Ich weiß schlicht nicht weiter. Während der Saunameister die dritte Schöpfkelle mit Ingwer-Basilikum-Sud aufgießt und handtuchwedelnd feuchtheiße Luftmassen durch das Holzhaus treibt, schläft mein rechter Fuß ein. Und meine Position zu verändern, ist ausgeschlossen – denn dann käme es unweigerlich zu Körperkontakt mit Cavemans nacktem Schenkel. Urgs. Also was jetzt??

Blick nach vorn: 50 Menschen schwitzen genussvoll vor sich hin, allenfalls dass gelegentlich ein wohliger Seufzer durch den Raum schwebt.
Blick nach links: keine Veränderung. Wiewohl nackt, macht das flegelnde Ärgernis neben mir einen auf dicke Hose. Mann, so sitzt nicht mal Putin, wenn er gerade neue Marschflugkörper bestellt!

Aber woher kommt das? Wer hat diesen Männern beigebracht und erlaubt, dass ihnen wie selbstverständlich jeder Raum zusteht, den sie sich aneignen? Oder andersherum: Wer hat es ihnen irgendwann mal nicht abgewöhnt? Passiert das, wenn sie noch kleine Jungs sind? Oder in der Pubertät, wenn das Testosteron einschießt?

Man nennt es „Manspreading“

Schild in der Metro von Istanbul gegen Manspreading. Es fordert dazu auf, nur einen Platz zu belegen.

Istanbul:„Setzen Sie sich nicht ausgebreitet hin! Bitte setzen Sie sich nicht so hin, dass Sie andere Fahrgäste stören“. Foto © K. Cromme

Es gibt sogar ein Wort für das, was Caveman praktiziert: „Manspreading“. Das bedeutet so viel wie „Männerspreizen“, also die männliche Neigung, in Bussen und Bahnen mehr als einen Platz zu beanspruchen. Die Causa führte 2015 erst zu feministischen Debatten und im Anschluss zu offiziellen Kampagnen in den U-Bahnen von Madrid, New York, Barcelona, Seattle und Istanbul. Seit 2017 heißt es auf den U-Bahn-Stickern in Seattle ganz pragmatisch: One seat, one body.

Das heißt aber auch, ich befinde mich gerade – nackend und bei 85 Grad – mitten in einer feministisch kritischen Situation: Einer (männlich) macht sich breit und erzwingt damit, dass ich (weiblich) mich auf eingeengtem Raum ungewollt kleinzumachen habe.

Wobei auch Frauen sich breitmachen – nur auf ihre Weise. Sie verteilen zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln ihre Taschen und Tüten gern auf mehrere Sitze. Das nennt sich dann „She-Bagging“; ich praktiziere das übrigens intensiv und häufig, wenn der Zug leer ist.

Dilemma deluxe, und das bei 85 Grad

Caveman wirkt äußerst breitenentspannt. Am liebsten würde ich flammend nach links raunzen: MACH PLATZ, MANN! Setz dich hin, wie du willst, mach mit deinen Beinen, was du willst, spreize sie meinetwegen bis zum Anschlag, auf dass deine Adduktoren wimmern, ist voll okay – vorausgesetzt, du bist allein im Abteil oder auf der Saunabank. Sobald es andere Menschen betrifft: MACH PLATZ, MANN!

Aber allein unter schweigend schwitzenden Nackten, das verändert – siehe oben – die Lage grundlegend. Und nun meldet sich auch noch der kleine Ethik-Coach in mir zu Wort: Rund 50 Menschen geht es hier um Ruhe und Regeneration. Wenn ich jetzt cholerisch lostobe, ist für 49 andere Menschen jede Entspannung dahin. Und zweifelsfrei würde man mich dafür expressiv hassen. Da sitze ich nun, mit taubem Bein und in einem 24-karätigem Dilemma: Die Rücksicht, die ich haben will, bekomme ich nur durch eigene Rücksichtslosigkeit.

Ach. Ein Leichtes zu behaupten, der noble kleine Ethik-Coach habe gewonnen und die Interessen der Gruppe über die Interessen meines rechten Beines gestellt. Die Wahrheit ist jedoch eher glanzlos: Ich kneife. Stocksauer, schwitzend und stumm. Bitte alles, nur nicht NOCH mehr Stress!

Schweigend harre ich die letzten Aufgussminuten aus, lasse Caveman kommentarlos entkommen, humpele aus dem Schwitzhaus und lösche die erste Empörungsglut mit einem längeren Aufenthalt im Tauchbecken. Und ärgere mich. Rücksichtnahme, das Wort ist ja eigentlich widersinnig. Wer handelnd Rücksicht nimmt, der nimmt nichts, sondern gibt etwas: Er achtet andere und deren Interessen oder Gefühle, er zeigt Respekt. Rücksichtgabe, so könnte es heißen.

Rücksicht, dieser freundliche Zauberstaub

Und wissen Sie was? Es war ein nackter Mann, der meine Welt wieder in Ordnung brachte. Vorgestern in der Sauna, ähnlich viel Betrieb, als Déjà-vu war nur noch der gleiche Platz frei wie letztens. Ich turnte hoch auf die obere Bank, kam neben dem besagten Mann zu sitzen. Und er dreht sich zu mir, lächelt und sagt: „Reicht der Platz?“

Ich hätte ihn aus dem Stand herzen wollen. Drei Wörter, und alles war wieder gut! Unhöflichkeit oder freundliches Benehmen – nichts davon ist geschlechtsspezifisch, das können Frauen und Männer gleichermaßen schlecht oder gut. Wie viel Platz man sich nimmt, ist eine rein menschliche Frage, bei der es um soziales Verhalten geht, um Respekt, um den Blick auf andere. Und Rücksichtnahme, diese große Kleinigkeit, dazu ein Lächeln – gibt es freundlicheren Zauberstaub unter uns Menschen? Mir will keiner einfallen.

Zurück zu meiner Eingangsfrage. Wie streitet man denn nun mit einem nackten Mann?

Die Antwort ist nicht ganz eindeutig. Wenn Sie den Herrn kennen, sich allein mit ihm in einem geschlossenen Raum befinden und überdies noch Aussicht auf guten Sex besteht: Dann machen Sie doch einfach drauflos. Außerhalb des Schafzimmers jedoch habe ich leider nicht die geringste Ahnung.

 

(Titelfoto Quelle: Mabel Amber | pexels.com)

Kommentare 11

  1. Liebe Karen,
    Sie haben das Dilemma mit so treffenden Worten beschrieben.
    Einerseits ist man versucht, zu schmunzeln, weil der Humor darin nicht zu kurz kommt.
    Andererseits ist das Thema leider viel zu ernst, als das ich es nur von dieser Seite aus betrachtet wissen möchte.
    Ich lebe nun fast 61 Jahre auf dieser, manchmal doch recht schönen Erde und kann nicht beurteilen, ob diese Probleme schon immer vorhanden waren.
    Oder ob es schon immer Mitmenschen gab, die ihre eigenen Bedürfnisse so dermaßen in den Vordergrund gestellt haben, das sie andere damit massiv bedrängt und eingeschränkt haben.
    Meine Erfahrung ist, es lohnt sich nur zum Teil, mit diesen Exemplaren zu streiten.
    Manche von ihnen sind doch irgendwann einsichtig, weil sie sich der Tragweite ihres Verhaltens nicht bewusst waren.
    Andere sind, wie sagt man so schön..unbelehrbar und bleiben unbeeindruckt, ja oft sogar antworten sie ausfallend oder zynisch.
    Mein Tipp, abwägen.
    Lohnt es sich, sich mit gerade diesem Menschen anzulegen, ist mir meine Sache gerade sehr, sehr wichtig ?
    Dann schadet ein Versuch nicht.
    Kann ich die Situation anders lösen, gehen z.B., dann bevorzuge ich diese Variante.
    Es lohnt nicht, sich zu ärgern, kostet nur Kraft und Nerven und einen wirklichen Sieger gibt es auch nicht.
    Beste Grüße
    Sonja

    1. Autor

      Liebe Sonja, vielen Dank für den ausführlichen Kommentar! Ja, in Bus und Bahn ist es manchmal ganz leicht, oft wird von selbst Platz gemacht, manchmal ist ein Sätzchen nötig. Und gelegentlich gibt es keine Einsicht. Dann einen Machtkampf zu erzwingen, ist nicht mein Ding. Genau wie Sie sagen: Ohne Einsicht gibt es eh keine Sieger… und auch ich brauche meine Energie für anderes. Zum Beispiel, um in einem langen Blog-Artikel den Finger reinzulegen.
      Herzliche Grüße, Karen

  2. Liebe Karen, ich sitze hier im Zug und könnte mich wegschmeissen. You nailed it! Köstlich!Danke für eine grossartige Erheiterung! Bitte gern mehr davon . LG, Ute (mit Gruss von Loriot )

    1. Autor

      Liebe Ute, jetzt stelle ich mir gerade vor, wie Du im öden ICE sitzt und dich weglachst – sehr gut! So soll das, darauf einen Kosakenzipfel 😉 Und „mehr“ steht durchaus auf dem Plan…
      Lieben Gruß, Karen

    2. Mir gehts wie der Ute, nur dass ich nicht im Zug sitze! Und immer dran denken in so einer Situation: beratungsresistente Neandertaler sind heißer Kolumnenstoff! Weitermachen! Danke für die lauten Lacher beim Lesen! :-)))))

  3. Liebe Karen,
    Glückwunsch zu diesem Artikel. Ich glaube, es gibt keine einzige Frau, die so eine Situation nicht schon erlebt hätte. Ich hab’s gelesen, mir auf die (übrigens eng beieinander liegenden) Schenkel geklopft und mich königlich über Formulierungen wie „das flegelnde Ärgernis“ oder der breitenentspannte Herr! Ich frage mich immer mal wieder, aus welcher Ecke deines Gehirns du Formulierungen und Ideen holst. Jedenfalls hast du mit diesem Thema bestimmt alle Frauen auf deiner Seite! Ich freu mich auf deinen nächsten Coup!
    Liebste Grüßé, Renate

    1. Autor

      Liebe Renate,
      es gibt runde Ecken in meinem Gehirn, in denen kenne ich mich nur insoweit aus, dass sie gern mal etwas Buntes rausrücken. Klingeln und „her damit“ sagen, das geht nicht, immer nur freiwillig 🙂 Ich freu mich, dass du Vergnügen hattest! Die Überschrift für den nächsten Blog steht schon….
      Liebe Grüße!

  4. Liebe Karen, einfach grossartig, ich hab auch laut und leise gekichert, sooo gut geschrieben! Bin gespannt auf weiteres von Dir!! Liebe Grüße, Ulla

    1. Autor

      Danke schön, liebe Ulla! Ich denke ja oft, man kriegt den Mist, der immer mal passiert und meistens „shit happens“ heißt, nur mit Lächeln, Lachen oder Kichern hin. Bis bald mal, hoffe ich! Lieben Gruß 🙂

  5. Liebe Karen, als regelmäßiger und offenbar einziger männlicher Leser (zumindest Kommentator) deines Blogs müsste ich mich vielleicht geschlechtsspezifisch direkt angesprochen fühlen und in die eine oder andere Richtung argumentieren. Tu‘ ich aber nicht. Weil mir etwas anderes wichtiger ist: du hast gesagt, du hättest gekniffen. Das schmeckt ziemlich negativ. Dabei finde ich deine Handlungsweise sehr positiv. Grund: damit wird deutlich, dass wir gar nicht immer und in jeder Situation als „Sieger“ vom Platz gehen müssen, wir müssen nicht ständig anderen zeigen, wo Bartel den Most holt. Weil schon die nächste Begegnung, die du dankenswerterweise ebenfalls erwähnt hast, die Welt wieder zurechtrücken kann. Blödheimer gibt’s immer und überall. Lassen wir sie links liegen und freuen uns über die Vielen, die’s nicht sind…

    1. Autor

      Hallo Hotte, in der Tat bist du mein einziger männlicher Kommentator. Es ist cool, dass du es tust, gerade bei diesem etwas kniffligen Thema. „Sieger sein“, das ist vielleicht (Klischee?) eher männliche Denke. Übrigens sah ich Caveman letztens wieder. Er tat, was er offenbar am besten kann… 😀 Lieben Gruß!

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